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Lissabon und der Strand von Costa da Caparcia

  • Oktober 10, 2018

Wir waren am Ende der Saison für ein paar Tage an dem Stand von Costa da Caparcia, einem kleinen Vorort von Lissabon. Das ausgewählte Airbnb lag auf der andere Seite vom Fluss Tajo und somit außerhalb von der Hektik der Stadt.

Mit einem Uber ging es vom Flughafen zur Unterkunft, dadurch mussten wir nicht solange in der Taxi-Schlange stehen und es soll wohl billiger sein, ging es nach Costa da Caparcia. Dann hieß es Rucksack ablegen, die Weinflasche vom Gastgeber einpacken und ab zum Strand den Sonnenuntergang anschauen. Bei welchem wir auch gerade rechtzeitig ankamen.

Am nächsten Morgen war der ganze Ort im Nebel verschwunden. Da wir mit Linus unterwegs waren und das mit dem zeitigen Aufstehen sowieso schon Alltag war musste ich mir das genauer anschauen. Hose an, Kamera nehmen und raus vor die Tür. So konnte ich auch gleich rausfinden, wo sich der nächste Bäcker für die Frühstücksbrötchen befand.

Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter am Anfang vom Oktober. In Portugal war es noch einmal so richtig warm geworden und wir konnten jeden Tag zum Strand und ins Wasser.

Und dann diese Sonnenuntergänge!

Natürlich haben wir Ausflüge nach Lissabon gemacht. Dieses Mal ging es aber mit der Fähre über den Tajo direkt zum Zentrum von Lissabon.

Die kleinen Details.

Am Ende des Tages waren wir mit jeder Tram unterwegs, außer der einen die alle nehmen (E28). Die war überfüllt.

Auch in den späten Stunden wurde es zwar leicht kühl, aber Spaziergänge durch den Ort waren trotzdem kein Problem.

Einen Ausflug nach Lissabon, besonders in die Vororte, außerhalb der Saison kann ich nur empfehlen. Ob mit der Familie oder allein, es gibt immer etwas zu erleben.

Irgendwie konnte man sich sogar mit dem Gedanken anfreunden dort länger zu leben. Viele mit Pudding gefüllte Süßspeichsen und ein kleines Bier schon zum Frühstück. Da fühl ich mich wohl.

Die Fotos sind alle mit der Fujifilm X-T20 und dem XF-35mm 1.4 aufgenommen, was man halt so in Urlaub mitnehmen kann. Für einige Motive war die Brennweite schon zu hoch, etwas weniger „zurückgehen“ wäre oft angebracht gewesen. Die Schärfe und Farben sind aber dennoch sehr beeindruckend. Das nächste Mal würde ich aber eher zur 23mm oder 27mm Linse greifen im Urlaub.